WB GRATWEIN,
AM GRÜNANGER

1. PRIZE

KONZEPT

Sieben ortogonal aufeinander ausgerichtete Punkt- und Riegelhäuser mit asymetrisch, flach geneigten Dächern bespielen das Grundstück.

Die nordwestlich gelegenen Häuser 1 und 2 werden viergeschossig errichtet und fassen jeweils 12 Wohnungen. Das zweigeschossige Haus 5 im Südosten fasst vier Maisonetten. Die übrigen Häuser weisen drei Geschosse und je 9 Wohneinheiten auf. Aufzüge sind nur in den beiden viergeschossigen Häusern nötig. Die Nachrüstung mit Liften ist bei allen Häusern möglich und vorgesehen.

Jedes Haus verfügt über ein Vordach, welches komfortables Ankommen ermöglicht. Die Erschließungsflächen sind witterungsgeschützt und hell. Sie laden zur Kommunikation ein.

Der Versatz der Häuser zueinander bewirkt freien Ausblick aus allen Wohnungen.

FREIRÄUME

Die Kompaktheit der Häuser ermöglicht großzügige private- halb öffentliche und öffentliche Freiräume.Die Häuser spannen hoch attraktive, verschränkte Freiräume auf.

Das Freiraumnutzungen erweitern den Wohnraum nach außen, fördern das soziale Miteinander und sind identitätsstiftend.

Den BewohnerInnen der Obergeschosse werden NutzerInnengärten sowie Hügelbeete zur Verfügung gestellt.Die Bepflanzung der westlichen Böschung zur Sickermulde erfolgt in Form eines Naschgartens mit heimischen Obstbäumen.

Public Green: Spielplätze, Grillplatz, Freie Spielwiese.

Semi Public Green: Naschgarten, NutzerInnengärten

Private Green: Privatgärten, Balkone

SCHALL

Kein Wohnraum ist zur Bahntrasse hin orientiert. Schlafzimmer des Hauses 4 welche nach Osten orientiert sind können mit schallgedämmten Fenstern mit integrierter Schalldämmlüftung ausgestattet werden.

Bei Haus 7 werden vor den Balkonen Glas – Schiebeelemente zur Schallfreistellung der

Freiflächen angebracht. Der große Abstand zur Straße (33m – 42m), die Bepflanzung beider Böschungen der Sickermulde sowie eine Erhöhung des Erdwalles der Sickermulde minimieren die Schall Immission.

UNTERGESCHOSS

Die kompakte Tiefgarage liegt zentral unter den Häusern 2, 6 und 7. Die Kellerabteile aller Häuser finden unter diesen drei Häusern Platz, wobei sie je Haus eigenen, abgeschlossenen Räume zugeordnet sind.

Neben den Vertikalerschließungen der Häuser 2, 6 und 7 führt auch eine zentrale Treppe vom Freiraum aus in die Tiefgarage.

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