WB Wohnbau Raiffeisenstrasse Stainz
ENTWURFSZIELE:
• SCHAFFUNG VON INDIVIDUALITÄT
• IDENTIFIKATION MIT DEM WOHNQUARTIER
• WIRTSCHAFTLICHKEIT
KONZEPT
- DIE KOMPAKTHEIT VON MEHRGESCHOSSIGEM WOHNBAU
- DIE INDIVIDUALITÄT EINES EINFAMILIENHAUSES
Das Grundstück liegt in einem Gebiet mit vorwiegend kleinteiliger Bebauung. Um dem räumlichen Umfeld gerecht zu werden, werden die dreigeschossigen Häuser an den Wohnungstrennwänden verschoben. Das Brechen der großformatigen Bauvolumen führt zu einem sympathischen und individuellen Erscheinungsbild des Quartiers.
Die unterschiedlichen Häuser können in ihren Farbnuancen Variieren, um den dörflichen Charakter der Siedlung zu unterstreichen.
Die Verschiebung der Wohnungen schafft zudem geschützte und uneinsichtige Freibereiche und somit mehr Privatheit auf Balkon und Terrasse.
HAUSTYPOLOGIE
Die dreigeschossigen Häuser werden als Dreispänner errichtet, sodass ein Aufzug entfallen kann. Die Nachrüstung von Liften ist eingeplant.
Der mittlere Bauteil jedes Hauses wird unterkellert und beinhaltet den Haustechnikraum sowie die Kellerabteile
FREIRAUM - WOHNRAUM IM FREIEN
- ES GIBT KEINE UNGENUTZTE FLÄCHE AUF DEM GRUNDSTÜCK
- ATTRAKTIVE FREIRAUMNUTZUNG ALS ERWEITERTE WOHNFUNKTION
Die attraktiven Freiflächen erweitern die Funktionen der Wohnungen.
Alle Erdgeschosswohnungen verfügen über außergewöhnlich große Privatgärten (70m2 bis 270m2). Sämtliche Privatgärten sind durch Pufferzonen vor direkter Einsicht oder Anrainerverkehr geschützt.
Die Siedlungsstraße wird durch den zentralen Dorfplatz aufgewertet. Dieser kann vielseitig genutzt werden, er bietet Platz für Bauernmärkte, zum Skaten und zum Treffen. Rund um den Dorfplatz finden sich unterschiedliche Freibereiche, welche die BewohnerInnen zur Nutzung einladen:
- Gemeinsamer Grillplatz
- Nutzergärten für BewohnerInnen der Obergeschosse
- Hügelbeete zum Anpflanzen von Gemüse und Sträuchern
- Schattige Sitzgelegen entlang der Siedlungsstraße
- Ein Nachgarten bestehend aus Obstbäumen und Sträuchern
- Ein Brunnen am Dorfplatz
- Zwei Spielplätze
VERSCHRÄNKTE FREIRÄUME
Die Carports, häufig als ungeliebte Notwendigkeiten in Kauf genommen, werden im vorliegenden Entwurf positiv genutzt und in das Freiraumkonzept integriert.
So werden an der Rückseite der Carport zu Privatgärten hin begrünte Sitzstufen errichtet, welche von den NutzerInnen bepflanzt werden und den Garten erweitern.
Der Spielplatz im ersten Bauabschnitt profitiert durch das angrenzende Carport, welches Basis für einen Rodel- und Spielhügel wird.
Die Freiräume werden dadurch doppelt genutzt!
WOHNUNGEN
- MINIMALE GANGFLÄCHEN
- ALLE 3- UND 4-ZIMMERWOHNUNGEN MEHRSEITIG ORIENTIERT
Die Wohnungsgrundrisse weisen minimalste Verkehrsflächen auf. Die 2-Zimmerwohnung kommt gänzlich ohne Gangflächen aus. Alle 2-Zimmerwohnungen sind nach Süden- oder Westen orientiert.
Alle 3- und 4-Zimmerwohnungen sind entweder durchgesteckt (Querdurchlüftung) oder dreiseitig orientiert.